Ausbau des Gefahrstoffgutlagers im Germersheim Army Depot

(Rheinzabern, 03.04.2017) Barbara Schleicher-Rothmund, Kreisvorsitzende der SPD Germersheim teilt mit: Nach meiner Pressemitteilung vom 30.03.2017 hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeitstelle Host Nation Relations der U.S. Army Garrison Rheinland-Pfalz mit mir Kontakt aufgenommen und mir weitere Ausührungen zum geplanten Ausbau des Gefahrstoffgutlagers im Germersheimer US-Depot zukommen lassen.

„Stellungnahme – Defense Logistics Agency

Um die Verpflichtung des US-Militärs gegenüber der NATO besser zu erfüllen, wird eine Lagerhalle der Defense Logistics Agency (DLA), welches sich auf Germersheim Army Depot befindet, renoviert. So wird die Lager- und Verteilungskapazität für dort gelagerte verpackte Öl- und Erdölprodukte erweitert.

Wichtige Fakten:

– Das Projekt liegt zur Einsicht bei der zuständigen deutschen Behörde aus und wird auf 1,3 Millionen Euro geschätzt.

– Sobald die Genehmigung erteilt ist, soll mit der Renovierung begonnen werden.

– Das Lager ist derzeit nur teilweise belegt. Die Renovierung ermöglicht es DLA, die maximale Kapazität des Gebäudes zu nutzen.

– Die im Lager gelagerten Gegenstände sind übliche Kraftfahrzeug- und Wetterschutzprodukte, einschließlich: Schmieröl, Enteisungsflüssigkeit, Hydraulikflüssigkeit, Frostschutzmittel, Reinigungsmittel, Schmierfett, Bremsflüssigkeit, Nebelöl, Dichtungsmittel, Holzkohleseife, Toiletten-Frostschutzmittel, Staubschutzmittel Inhibitor, Entfeuchtungsmittel, flüssiger Reifenschaum, Batterien für Feuerlöscher und fluoreszierende- und Halogen-Metalldampflampen.

– Es gibt keine Ergänzungen zu den Arten von Gegenständen, die derzeit im Lager aufbewahrt werden – das Projekt erhöht lediglich die Speicherkapazität der vorhandenen Artikel.

– Alle Artikel im Lager werden beim Hersteller für die Lagerung und den Versand vorverpackt, so wird das Risiko von versehentlichem Auslaufen von Gefahrgut minimiert.

– Die Vorgänge zur Lagerung von Gefahrgut entsprechen allen deutschen Umwelt-, Schutz-, Sicherheits-, Industrie- und Brandschutzanforderungen.

– Das Projekt wird auf alle erforderlichen Neuerungen zum Schutz der Einsatzkräfte des US-Militärs untersucht werden, die Renovierung wird aber nicht die Betriebsanlage des Lagers ändern.

– Der Ausbau wird die strengen deutschen- und US-Vorschriften erfüllen oder sogar übertreffen, und die Bundesregierung wird die Bauarbeiten nach Fertigstellung inspizieren.“

Barbara Schleicher-Rothmund: “Ungeachtet dieser Stellungnahme halte ich weiterhin eine öffentliche Informationsveranstaltung durch die Kreisverwaltung, bei der die Bürger direkt Fragen stellen können, für sinnvoll.“