Knotenpunkt Langenberg / B9: Vorentwurfsplanung abgeschlossen, Anschlussstelle mit Brücke vorgesehen

(Rheinzabern, den 10.07.2017) Wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP)  auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) bezüglich des Planungsstands beim Verkehrsknotenpunkt Langenberg / B9 zwischen Wörth und Kandel mitteilt, wird eine „teilplanfreie Lösung“ mit Brücke für den Knotenpunkt Langenberg planerisch weiterverfolgt. Am Knotenpunkt Langenberg treffen B9, K15 sowie die K19 aufeinander.

Schleicher-Rothmund hatte sich in ihrer Kleinen Anfrage vom 12. Juni nach dem aktuellen Planungsstand, dem Zeitplan für die Umsetzung, dem Beginn der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie einer möglichen Kreiselvariante erkundigt.

Laut Minister Dr. Wissing ist die Vorentwurfsplanung durch den LBM abgeschlossen. Damit sei der nächste Schritt die detaillierte Erstellung des Genehmigungsentwurfs. Zum jetzigen Zeitpunkt könne noch kein Zeitplan für die Umsetzung des Vorhabens erstellt werden, da sich im „ökologisch wertvollen Gebiet des Bienwaldes“ noch zahlreiche ökologische Aspekte ergeben können, die beachtet und bearbeitet werde müssen, so Dr. Wissing. Öffentlichkeit und kommunale Gremien werden nach Auskunft des Wirtschafts- und Verkehrsministers nach Abschluss der Bearbeitung der planerischen Details sowie der umweltfachlichen Fragen informiert und beteiligt.

Bei der Vorplanung sei auch eine Kreisel-Variante geprüft worden. Maßgebliche Kriterien seien neben Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Lösungsvariante auch die Erkennbarkeit für den Fahrer gewesen. Daher werde zurzeit eine „teilplanfreie Lösung“ mit Brücke, also eine B9-Anschlussstelle, planerisch weiter verfolgt, so Dr. Wissing abschließend.

Dazu Barbara Schleicher-Rothmund: „ Der Verkehrsknotenpunkt Langenberg ist einer der Unfallschwerpunkte im Landkreis. Erst am 30. Juni 2017 berichteten regionale Zeitungen vom jüngsten schweren Unfall, welcher eine rund 90-minütige  Vollsperrung der B9 sowie einen Rückstau über die A65 bis auf die B10 bei Maximiliansau zur Folge hatte. Das macht nur noch deutlicher:  Für den Knotenpunkt Langenberg muss dringend eine verkehrssichere und leistungsfähige Lösungsvariante geplant und umgesetzt werden!“